Unabhängige Patientenberatung UPD - wie unabhängig ist sie wirklich?


  • Am Vor 19 Tage

    marktcheckmarktcheck

    Dauer: 8:20

    Der gesetzliche Auftrag an die Unabhängige Patientenberatung Deutschland lautet, Versicherte neutral und unabhängig bei Konflikten mit Ärzten, Krankenhäusern oder Krankenversicherungen zu beraten. Dafür erhält sie Fördermittel in Höhe von neun Millionen Euro pro Jahr. Doch seit drei Jahren ist die Unabhängige Patientenberatung ins Gerede gekommen. Damals erhielt Sanvartis den Zuschlag für die Beratung. Das private Unternehmen betrieb bis dahin Call-Center für verschiedene Krankenkassen. Schon die Vergabe löste heftige Kritik aus. Man fürchtete um Unabhängigkeit und Qualität der Beratung. Nun scheinen sich die schlimmsten Befürchtungen zu bewahrheiten. Es ist die Rede von mangelhafter Qualität der Information und Intransparenz bei der Mittelverwendung. Vor wenigen Wochen wurde bekannt, dass die Sanvartis GmbH den Eigentümer gewechselt hat. Das Unternehmen gehört nun zu einem Pharmadienstleister. Wie verträgt sich das mit dem gesetzlichen Beratungsauftrag?
    Mehr Infos zur Sendung auf unsere Homepage: www.swr.de/marktcheck und auf unserer Facebook-Seite facebook.com/marktcheck
    Kommentare sind willkommen - aber bitte unter Beachtung der Netiquette: www.swr.de/netiquette

    upd  unabhängige patientenberatung  unabhängig  versicherung  arzt  krankenhaus  krankenversicherung  callcemter  krankenkasse  beratung  sanvartis  

Kentucky Chiller
Kentucky Chiller

da wird wohl wieder der ein oder andere geldkoffer den besitzer gewechselt haben... ist alles nur noch ekelhaft mittlerweile

Vor 19 Tage
veloc1tyTV
veloc1tyTV

Warum kann ich im hohen Alter nicht in die gesetzliche Krankenversicherung wechseln/eintreten? Was ist da der Hintergrund?

Vor 19 Tage
Pseudynom
Pseudynom

Weil die Privaten für junge Menschen günstiger sind, aber mit zunehmendem Alter teurer werden. Bei den gesetzlichen Krankenkassen ist der Beitrag vom Einkommen abhängig und ist für ältere Leute günstiger als die Privaten. Würde man den Rückwechsel bedingungslos erlauben, könnte es passieren, dass viele gesündere, jüngere Menschen zu den Privaten wechseln und dann würden der GKV wichtige Zahlungen entgehen, weil die gesünderen Mitglieder die erhöhten Kosten für chronisch Kranke ausgleichen.

Vor 6 Tage
Valentin
Valentin

Ist doch klar: Wer meint, er müsse in den Jahren, in denen er am besten verdient, aus dem Solidarsystem der gesetzlichen Krankenversicherungen austreten, hat auch keinen Anspruch auf Leistungen, wenn er alt ist (und damit meist mehr Leistungen bezieht, als Abgaben Einzahlt). Wer nichts Einbezahlt, bekommt auch nichts raus.

Vor 18 Tage
Akira Nikamura
Akira Nikamura

das würde mich auch mal interessieren

Vor 19 Tage
Michi Maxi
Michi Maxi

Bananenrepublik

Vor 19 Tage

Nächstes Video